Das war die Blaulicht-Woche in Berlin: 01.06.–07.06.2026 (KW 23)

(Symbolbild)

Die Woche vom 01.06.–07.06.2026 brachte für die Berliner Polizei schwere Gewaltverbrechen und mehrere Verkehrsunfälle mit Todesfolge. Im Mittelpunkt standen ein Messerangriff in Kreuzberg mit einem schwer verletzten 21-Jährigen sowie zwei tödliche Verkehrsunfälle.

Der schwerste Vorfall ereignete sich in Berlin-Kreuzberg, wo zwei Männer einen 21-Jährigen mit einem Messer und einem Fahrradschloss angegriffen und schwer verletzt haben. Polizistinnen und Polizisten einer Einsatzhundertschaft entdeckten die Attacke kurz nach Mitternacht auf dem Mehringdamm und griffen sofort ein. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen attackierte ein 29-Jähriger das Opfer mehrmals mit einem Messer, während ein 28-Jähriger mit einem Fahrradschloss auf den Mann einschlug. Der 21-Jährige erlitt Schnitt- und Stichverletzungen am Arm und am Oberkörper und wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Mehr dazu

In Berlin-Lichterfelde wurde am gestrigen Nachmittag eine 33-jährige Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt. Ein BVG-Bus der Linie 285 erfasste die Frau auf der Goerzallee. Nach bisherigen Ermittlungen überquerte die 33-Jährige gegen 14:30 Uhr die Goerzallee im Bereich einer temporären Baustelle, als sie von dem Bus angefahren wurde. Nach Angaben der Polizei achtete sie offenbar nicht auf den fließenden Verkehr. Rettungskräfte brachten die schwer verletzte Frau mit lebensbedrohlichen Verletzungen zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Mehr dazu

Eine 85-jährige Fußgängerin starb in der vergangenen Nacht an den schweren Verletzungen, die sie bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Niederschönhausen erlitten hatte. Eine 56-jährige Autofahrerin hatte die Seniorin am Donnerstag gegen 13 Uhr an der Kreuzung Charlottenstraße/Buchholzer Straße angefahren. Die Autofahrerin war auf der Charlottenstraße unterwegs und bog nach links in die Buchholzer Straße ab, als sie die 85-Jährige erfasste, die gerade den Fußgängerüberweg überquerte. Mehr dazu

Ein 67-jähriger Autofahrer starb am Donnerstagnachmittag in Berlin-Mariendorf nach einem medizinischen Notfall am Steuer. Der Mann war gegen 17:30 Uhr auf dem Mariendorfer Damm stadtauswärts unterwegs, als er mit seinem Wagen zunächst einen anderen Pkw streifte und dann auf einen wartenden Caddy auffuhr. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen starb der 67-Jährige noch vor Ort. Mehr dazu

Spezialkräfte der Berliner Polizei nahmen gestern Nachmittag einen bewaffneten 37-Jährigen in seiner Wohnung in Hellersdorf fest. Ein Zeuge hatte gegen 13 Uhr die Polizei alarmiert, nachdem der Mann mit einer Waffe in der Hand an verschiedene Wohnungstüren eines Mehrfamilienhauses am Oschatzer Ring gegangen war. Der Mann muss sich nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, Sprengstoffgesetz und Betäubungsmittelgesetz verantworten. Mehr dazu

Ein 60-jähriger Motorradfahrer wurde gestern Vormittag bei einem Verkehrsunfall in Pankow schwer verletzt. Gegen 11 Uhr fuhr er auf der Berliner Straße und überholte ein anderes Fahrzeug über den Sonderfahrstreifen für Busse und Straßenbahnen. Beim Wiedereinscheren stieß er mit einem wartenden Auto zusammen und erlitt Verletzungen am Kopf. Ein Rettungshubschrauber brachte den 60-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Mehr dazu

In Berlin-Köpenick wurde ein 38-jähriger Mann bei einer Gewalttat schwer verletzt. Ein 28-Jähriger schlug und trat auf sein Opfer ein und verletzte es dabei so schwer, dass es mit Kieferbruch ins Krankenhaus musste. Der Vorfall ereignete sich gegen 4:40 Uhr auf der Müggelheimer Straße, als die beiden Männer zunächst in einen verbalen Streit gerieten. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Bei dem schweren Messerangriff in Kreuzberg wurden ein 29-Jähriger und ein 28-Jähriger festgenommen – der 21-jährige Geschädigte erlitt Schnitt- und Stichverletzungen am Arm und Oberkörper. In Berlin-Wannsee nahm die Polizei einen 26-jährigen Mann fest, der mit einer Schreckschusswaffe zweimal in die Luft geschossen hatte – er war mit über zwei Promille stark betrunken. Mehr dazu Bei der Festnahme des bewaffneten Mannes in Hellersdorf stellten die Beamten zwei Schreckschusswaffen mit Munition, eine Luftdruckwaffe und zwei Macheten sicher. In Marzahn wurden zwei Männer festgenommen, die sich maskiert und bewaffnet vor einer Bankfiliale positioniert hatten – bei ihnen fanden die Polizisten eine Schreckschusswaffe und ein Küchenmesser. Mehr dazu In Spandau verletzte ein 28-Jähriger bei einem Streit einen 24-Jährigen mit einem Messer am Bein. Mehr dazu

Bei einem bundesweiten Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität stellte die Bundespolizei am vergangenen Wochenende 71 gefährliche Gegenstände sicher, darunter Reizstoffsprühgeräte, Messer, Macheten und eine Druckluftpistole. Rund 520 Beamtinnen und Beamte kontrollierten von Freitag bis Sonntag etwa 1.800 Personen an 16 Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg. Mehr dazu

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Berlin erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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