Das war die Blaulicht-Woche in Berlin: 08.06.–14.06.2026 (KW 24)

(Symbolbild)

In der vergangenen Woche beschäftigten schwere Gewaltdelikte die Berliner Polizei. Ein 61-jähriger Bäcker wurde in seiner eigenen Bäckerei getötet, mehrere Menschen erlitten lebensgefährliche Verletzungen bei Messerangriffen. Die Bilanz umfasst zudem Großrazzien gegen Drogennetzwerke und bewaffnete Überfälle.

In Berlin-Wedding ist ein 61-jähriger Bäcker in seiner eigenen Bäckerei getötet worden. Der Mann wurde am späten Dienstagabend gegen 1:15 Uhr leblos mit mehreren Stichverletzungen in seinem Geschäft in der Gerichtstraße aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei deuten die Umstände auf ein Fremdverschulden hin. Die 1. Mordkommission des Landeskriminalamts hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt übernommen und fahndet nach der unbekannten Person, die für die Tat verantwortlich sein soll. Mehr dazu

In Marzahn hat ein 43-Jähriger in der vergangenen Nacht einen 39-Jährigen mutmaßlich mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Der 39-Jährige alarmierte gegen 0:30 Uhr selbst die Polizei zu seiner Wohnung in der Märkischen Allee. Dort stellten die Polizistinnen und Polizisten bei ihm eine Stichverletzung am Oberkörper fest. Das Opfer musste notoperiert werden und kam in ein Krankenhaus. Der 43-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen. Mehr dazu

Ein 19-jähriger Mann ist in der vergangenen Nacht in Berlin-Hellersdorf von mehreren Personen mit Messern angegriffen und schwer verletzt worden. Gegen 22 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Zeuge am Cottbusser Platz, wie eine Personengruppe den jungen Mann attackierte. Als die Angreifer die Flucht ergriffen, stellte er fest, dass der Mann mehrere Stichwunden aufwies. Der 19-Jährige wurde nach einer Notoperation stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Mehr dazu

In Schöneberg ist am Donnerstagmorgen ein 60-jähriger Autohändler bei einem Messerangriff schwer verletzt worden. Gegen 10:50 Uhr kam ein Unbekannter zu dem Gebrauchtwagenhandel an der Ella-Barowsky-Straße, führte zunächst ein kurzes Verkaufsgespräch und griff dann den Inhaber mit einem Messer an. Der Mann wurde mit mehreren Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Der Angreifer flüchtete Richtung S-Bahnhof Schöneberg. Mehr dazu

Nach einem versuchten E-Scooter-Diebstahl hat die Berliner Polizei acht Personen festgenommen. Am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr in der Landsberger Allee in Fennpfuhl wollte ein 32-jähriger Mann einen Diebstahl verhindern. Kurz darauf erschienen fünf bis sechs Männer, die mit Messern und Schlagstöcken bewaffnet waren. Sie bewarfen den 32-Jährigen mit Steinen und schlugen mehrfach mit einem Schlagstock auf ihn ein. Bei einer anschließenden Durchsuchung in Lichtenberg stellten die Beamten Waffen, eine Schusswaffe, Sprengstoff und illegale Spielautomaten sicher. Mehr dazu

Bei einer groß angelegten Razzia wegen des Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung haben Berliner Ermittler in drei Stadtteilen Schusswaffen und über hundert Schuss Munition sichergestellt. Am Donnerstagmorgen ab 6 Uhr drangen Polizisten, darunter Beamte des Spezialeinsatzkommandos, in mehrere Wohnungen in Tempelhof, Hellersdorf und Kreuzberg ein. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler zwei scharfe Schusswaffen mit dazugehörigen Magazinen sowie über einhundert Schuss Munition. Mehr dazu

Bei einer Schlägerei in Wedding ist ein 28-jähriger Mann verletzt worden. Gegen 0:50 Uhr in der Reinickendorfer Straße geriet er mit einer größeren Personengruppe in Streit und flüchtete in einen Imbiss, wo ihn mehrere Personen zu Boden brachten und schlugen. Dabei erlitt er eine Stichverletzung am Oberschenkel. Eine Polizistin leistete bei dem verletzten 28-Jährigen Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintraf. Die Polizei nahm drei Verdächtige fest. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Nach mehreren Schussabgaben in Berlin-Gesundbrunnen hat die Polizei gestern Abend einen 17-jährigen Jugendlichen vorläufig festgenommen. Gegen 22:40 Uhr alarmierte ein Anwohner die Polizei zur Kreuzung Schwedenstraße/Koloniestraße, nachdem er Schussgeräusche wahrgenommen hatte. Am Tatort entdeckten die Beamten mehrere Patronenhülsen sowie scharfe Munition. Mehr dazu In der vergangenen Nacht ist ein Schnellrestaurant in der Wendenschloßstraße in Köpenick überfallen worden. Ein maskierter Mann bedrohte gegen 2 Uhr eine Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe, lud diese durch und drückte ab – der Schuss löste sich jedoch nicht. Mehr dazu Eine 53-jährige Frau mit Kopftuch ist gestern Nachmittag in Berlin-Kreuzberg fremdenfeindlich beleidigt und mit einem Messer bedroht worden. Eine 59-Jährige soll sie auf einem Supermarkt-Parkplatz attackiert haben. Mehr dazu

Bei einer Großrazzia gegen den illegalen Drogenhandel haben Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin gestern mit rund 250 Polizisten aus Berlin, Sachsen und Brandenburg insgesamt 16 Objekte durchsucht. Die Razzien richteten sich gegen einen 19-jährigen Intensivtäter, der im Verdacht steht, gemeinsam mit verschiedenen Personen in über 400 Fällen sogenannte Koks-Taxi-Fahrer mit Drogen beliefert zu haben. In Berlin-Oberschöneweide hat die Polizei außerdem einen 36-jährigen mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen, der sich stundenlang in seiner Wohnung verschanzt hatte, nachdem ein Zeuge beobachtete, wie er Teile einer Cannabisplantage im Müll entsorgte. Mehr dazu

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Berlin erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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