Die Woche vom 27. April bis 3. Mai war in Berlin von mehreren schweren Verkehrsunfällen mit Todesfolge überschattet. Zudem ereigneten sich eine Schießerei in Neukölln sowie Angriffe auf eine Moschee und ein Café.
Der schwerste Vorfall der Woche ereignete sich am Dienstag in Berlin-Rudow: Ein 41-jähriger Fahrradfahrer starb bei einer Kollision mit einem abbiegenden Lastwagen noch am Unfallort. Mehr dazu Ebenfalls tödlich endete ein Unfall am U-Bahnhof Gleisdreieck, wo ein 69-jähriger Mann in der Nacht zum Donnerstag beim Versuch, in eine bereits abfahrende U-Bahn zu gelangen, ums Leben kam. Mehr dazu
Bei einer Schießerei in Berlin-Neukölln wurden am Dienstagabend ein 17-jähriger Jugendlicher und ein 25-jähriger Mann an den Beinen verletzt und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Der Vorfall löste einen Großeinsatz mit Straßensperrungen aus. Mehr dazu Eine spektakuläre Verfolgungsjagd endete am Mittwoch in Berlin-Köpenick, nachdem ein 35-Jähriger ein Lieferfahrzeug gestohlen hatte und durch mehrere Stadtteile geflüchtet war. Die Polizei stoppte den Flüchtigen erst nach zwei Schussabgaben. Mehr dazu
Schwere Gewalttaten prägten ebenfalls die Woche: Ein 28-Jähriger erlitt bei einer Schlägerei in Charlottenburg Stich- und Schnittverletzungen und musste notoperiert werden. Mehr dazu In der U-Bahn attackierte ein 19-Jähriger mehrere Mitreisende mit Fußtritten und Faustschlägen ins Gesicht – er wurde in Untersuchungshaft genommen. Mehr dazu
Einen homophoben und fremdenfeindlichen Angriff verübte ein stark alkoholisierter 34-Jähriger in der U-Bahn-Linie U2, wo er zwei Fahrgäste beleidigte und körperlich angriff. Mehr dazu In Prenzlauer Berg wurde ein 37-Jähriger von einer Gruppe brutal attackiert und beraubt. Mehr dazu
Besondere Aufmerksamkeit erregte ein Angriff auf eine Moschee in Berlin-Gesundbrunnen, wo zwei Männer (59 und 31 Jahre) Pfefferspray versprühten und anschließend festgenommen wurden. Mehr dazu Bei einer Straßenbahn-Kollision in Weißensee wurde eine 55-jährige Fußgängerin verletzt. Mehr dazu
Der 1. Mai verlief in Berlin weitgehend friedlich: Über 70.000 Menschen nahmen an mehr als 90 Versammlungen teil. Die Polizei nahm 87 Personen fest, berichtete aber von keinen verletzten Beamten bei den Einsätzen. Mehr dazu In Hellersdorf wurden zwei mutmaßliche Drogenhändler (24 und 26 Jahre) festgenommen, bei denen Cannabis und Kokain sichergestellt wurde. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
Bei einer Schießerei in Berlin-Neukölln wurden am Dienstagabend zwei Personen an den Beinen verletzt. Mehr dazu Am frühen Donnerstagmorgen schoss ein Unbekannter auf ein Café in Berlin-Schöneberg und flüchtete anschließend – verletzt wurde niemand. Mehr dazu In der Nacht feuerten Unbekannte Schüsse auf ein Wohnhaus in Staaken und eine Fahrschule in Tempelhof ab, auch hier gab es keine Verletzten. Mehr dazu Bei einer Schlägerei in Charlottenburg erlitt ein 28-Jähriger Stich- und Schnittverletzungen und musste notoperiert werden. Mehr dazu
Auffällig war die Häufung von Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang sowie mehrere Schusswaffenvorfälle an verschiedenen Orten der Stadt, wobei die Hintergründe noch ermittelt werden.