Das war die Blaulicht-Woche in Berlin: 25.05.–31.05.2026 (KW 22)

Symbolbild

In der vergangenen Woche standen für die Berliner Polizei ein tödlicher Schussvorfall in Lichtenrade sowie mehrere schwere Gewaltdelikte im Mittelpunkt. Zu den schwersten Vorfällen zählten außerdem ein Messerangriff in Wilmersdorf und Schüsse auf einen 23-Jährigen in Kreuzberg.

Der schwerste Vorfall war der Tod einer 69-jährigen Frau in Lichtenrade am Dienstagnachmittag. Die Frau wurde gegen 16 Uhr mit einer Schussverletzung im Oberkörper leblos in ihrer Wohnung in der Hilbertstraße entdeckt. Ihr 84-jähriger Ehemann wurde von Polizisten vorläufig festgenommen. Er soll heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der über einen Haftbefehl entscheidet. Die weiteren Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tat hat die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen. Mehr dazu

Bei einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen junger Männer in Berlin-Wilmersdorf ist ein 18-Jähriger durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt worden. Der Jugendliche musste notoperiert werden, ist aber seit Mitternacht außer Lebensgefahr. Die Auseinandersetzung ereignete sich am Mittwoch gegen 13:30 Uhr auf dem Gehweg der Prinzregentenstraße. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 18-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert werden musste. Mehr dazu

In Berlin-Kreuzberg haben zwei unbekannte Männer mehrere Schüsse auf einen 23-Jährigen abgegeben und sind anschließend geflüchtet. Die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags. Das Opfer wurde am Oberkörper, an einem Bein und einem Arm getroffen. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt. Mehr dazu

Ein 85-jähriger Autofahrer verstarb nach einem schweren Verkehrsunfall in Berlin-Köpenick. Der Mann fuhr am Donnerstagmorgen gegen 7:30 Uhr auf der Ortolfstraße geradeaus weiter, durchbrach einen Gartenzaun sowie eine gemauerte Grundstücksbegrenzung und kam an der Fassade eines Einfamilienhauses zum Stehen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen starb er später im Krankenhaus. Mehr dazu

Bei einem Verkehrsunfall in Marzahn wurden drei Menschen verletzt. Ein 30-Jähriger musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Ein 72-jähriger Autofahrer stieß an der Einmündung Wuhletalstraße/Märkische Allee mit einem vorfahrtsberechtigten Fahrzeug zusammen. Mehr dazu

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Lichtenrade ist ein 49-jähriger E-Scooter-Fahrer schwer verletzt worden. Ein 42-jähriger Autofahrer soll trotz roter Ampel in den Kreuzungsbereich eingefahren sein und den Mann erfasst haben. Der 49-Jährige wurde mehrere Meter weit in den Kreuzungsbereich geschleudert. Mehr dazu

Am Alexanderplatz wurden fünf Personen nach einer Körperverletzung und Widerstandshandlungen festgenommen. Eine Polizistin wurde dabei leicht verletzt. Bei der Festnahme von zwei mutmaßlichen Drogendealern in Berlin-Friedrichshain ist ein Polizist verletzt worden. Einer der 21-jährigen Tatverdächtigen schleuderte seinen E-Scooter auf den Beamten. Der verletzte Polizeibeamte konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Bei einer Verfolgungsjagd in Pankow wurde ein Polizist von einem flüchtenden Auto angefahren und verletzt. Der verletzte Beamte wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Bei einer Schlägerei in Wilmersdorf wurde ein 18-Jähriger durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt. In Kreuzberg gaben zwei unbekannte Männer mehrere Schüsse auf einen 23-Jährigen ab. Nach Schüssen in die Luft in Wedding nahm die Polizei drei Männer fest und stellte eine scharfe Schusswaffe sicher. In Rosenthal bedrohte ein 39-Jähriger einen Supermarkt-Mitarbeiter mit einer Schreckschusswaffe. In Karlshorst bedrohte ein 45-jähriger Transporterfahrer einen 25-jährigen Motorradfahrer mit einer Schreckschusswaffe. Zwei maskierte Männer überfielen in Baumschulenweg eine Filiale eines Fast-Food-Lieferdienstes und bedrohten einen Mitarbeiter mit Messern.

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Berlin erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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