Das war die Blaulicht-Woche in Schleswig-Holstein: 25.05.–31.05.2026 (KW 22)

(Symbolbild)

In der vergangenen Woche standen für die schleswig-holsteinische Polizei ein tödlicher Streit in Högel sowie ein lebensgefährlicher Messerangriff auf einen 13-Jährigen in Flensburg im Mittelpunkt. Außerdem kam es zu mehreren Einbruchsserien und einer Großrazzia gegen illegales Glücksspiel.

Der schwerste Vorfall ereignete sich am Maifeiertag in Högel: Ein 44-jähriger Deutscher starb nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem 42-Jährigen. Die Auseinandersetzung ereignete sich am Abend des 1. Mai gegen 22:15 Uhr im Birkeweg. Als die Rettungskräfte den Einsatzort erreichten, war der 44-Jährige nicht mehr bei Bewusstsein und musste vor Ort reanimiert werden. Er wurde in ein Flensburger Krankenhaus gebracht, erlag jedoch am nächsten Morgen seinen schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Flensburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge eingeleitet. Mehr dazu

In Flensburg kam am Dienstagabend ein 17-jähriger Rumäne nach einem Messerangriff auf einen 13-Jährigen in Untersuchungshaft. Bei der gewalttätigen Auseinandersetzung gegen 22:45 Uhr an der Ecke Landsknechtstraße/Ritterstraße erlitt der 13-jährige Deutsche lebensgefährliche Stichverletzungen. Nach aktuellem Stand schwebt der Junge inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Flensburg übernahm gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Flensburg die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Mehr dazu

In Bargteheide wurde am Pfingstsonntag eine 22-jährige Fußgängerin aus Bayern bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt. Die junge Frau trat gegen 14:20 Uhr auf der Straße Lohe unvermittelt vor ein Auto und wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Mehr dazu

Bei einer großangelegten Razzia gegen illegales Glücksspiel durchsuchten am 21. Mai über 60 Polizeibeamte sowie Steuerfahnder zahlreiche Gaststätten und Wohnungen in Glückstadt und Wilster. Die Ermittler beschlagnahmten 15 Spielautomaten und sicherten Vermögenswerte von über 600.000 Euro. Mehr dazu

In Kiel-Pries nahm die Polizei einen 44-jährigen Deutschen fest, der am Montagmorgen in ein Reihenhaus eingebrochen war und zwei weitere Einbrüche versucht hatte. Überwachungskameras der Nachbarn filmten die Taten, auf dem Videomaterial war der Täter eindeutig zu erkennen. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Mehr dazu

In Wilster brachen zwei Jugendliche in der Nacht zu Montag in einen Discounter ein und lösten einen größeren Polizeieinsatz aus. Dank des koordinierten Einsatzes mehrerer Streifenwagen, Diensthunden und einem Hubschrauber konnten die beiden Tatverdächtigen vorläufig festgenommen werden. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Nach einem Messerangriff auf einen 13-Jährigen in Flensburg kam ein 17-jähriger Rumäne in Untersuchungshaft. Bei der gewalttätigen Auseinandersetzung am Dienstagabend erlitt der 13-jährige Deutsche lebensgefährliche Stichverletzungen. Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Flensburg übernahm gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Flensburg die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Mehr dazu

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Schleswig-Holstein erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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