Nach einem Messerangriff auf einen 13-Jährigen in Flensburg ist ein 17-jähriger Rumäne in Untersuchungshaft gekommen. Ein Haftrichter ordnete die Maßnahme am Donnerstag an, nachdem sich der Tatverdacht gegen den Jugendlichen erhärtet hatte.
Die Tat ereignete sich am Dienstagabend gegen 22:45 Uhr an der Ecke Landsknechtstraße/Ritterstraße. Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen erlitt der 13-jährige Deutsche lebensgefährliche Stichverletzungen. Nach aktuellem Stand schwebt der Junge inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr.
Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Flensburg übernahm gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Flensburg die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Der 17-Jährige war noch am Tatort vorläufig festgenommen worden.
Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wurde der Beschuldigte am Donnerstag einem Haftrichter beim Amtsgericht Flensburg vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg ordnete dieser aufgrund des dringenden Tatverdachts Untersuchungshaft an.
Die Polizei ermittelt weiterhin zu den Hintergründen der Tat und zum genauen Tatablauf. Die Ermittlungen dauern noch an.