Erste Bilanz der Börsenwoche: 27.07.–31.07.2026 (KW 31)

Heute am Samstag ist Zeit für eine erste Bilanz der Börsenwoche, die gestern zu Ende ging. Der DAX schloss am Freitag bei 25.629,24 Punkten und erzielte damit ein Wochenplus von 0,67 Prozent gegenüber dem Montagseröffnungswert von 25.459,32 Punkten. Der Wochenverlauf zeigte sich insgesamt moderat bewegt: Das Wochen-Hoch von 25.891,51 Punkten und das Wochen-Tief von 25.303,11 Punkten markieren eine Schwankungsbreite von knapp 590 Punkten, was auf eine lebhafte, aber nicht turbulente Handelswoche hindeutet. Unterm Strich behauptete der DAX seinen Platz oberhalb der 25.400er-Marke und schloss freundlich ins Wochenende.

Stärkster Antreiber der Woche war SAP SE mit einem Wochengewinn von 10,75 Prozent auf 157,68 €, was deutlich über dem Gesamtmarkt lag und den Softwareriesen klar an die Spitze der Wochenbewegung setzte. Dahinter folgte Rheinmetall AG mit einem Plus von 8,99 Prozent auf 1.140,00 €, womit der Rüstungskonzern erneut zu den dominierenden Wochentiteln zählte. Scout24 AG rundete die Top-3-Gewinner mit einem Zuwachs von 7,13 Prozent auf 74,35 € ab. Auf der Verliererseite fiel adidas AG mit einem Wochenverlust von 9,79 Prozent auf 159,40 € besonders negativ auf — der schwächste Wert im Index in dieser Woche. Heidelberg Materials AG verlor 6,23 Prozent auf 161,00 €, und Infineon Technologies AG büßte 5,28 Prozent auf 61,67 € ein. Branchen-seitig fiel die Spreizung zwischen Tech- und Rüstungswerten auf der einen sowie Konsumgütern, Baumaterialien und Halbleitern auf der anderen Seite deutlich aus.

Energieintensive Werte außer Automotive

BASF SE legte in der abgelaufenen Woche um 3,08 Prozent auf 50,40 € zu und lief damit stärker als der DAX-Gesamtmarkt mit seinem Wochenplus von 0,67 Prozent. Airbus SE hingegen zählte zu den Wochenverlierern und gab 3,96 Prozent auf 202,25 € nach, womit der Luft- und Raumfahrtkonzern deutlich schwächer als der Gesamtindex abschnitt. Ebenfalls klar unter dem Markt lag Heidelberg Materials AG mit einem Minus von 6,23 Prozent auf 161,00 €. In der Gruppe der energieintensiven Nicht-Automotive-Werte zeigte sich damit ein gemischtes Bild: Während BASF den Branchendurchschnitt übertraf, belasteten Airbus und Heidelberg Materials die Gruppe spürbar, sodass diese Werte in der Summe schwächer als der DAX abschnitten.

Automobilwerte in dieser Woche

Im DAX40 stehen mit BMW, Mercedes-Benz Group, Volkswagen, Porsche Automobil Holding, Continental und Daimler Truck sechs Werte mit Bezug zur Automobilbranche. In der abgelaufenen Woche entwickelte sich die Gruppe überwiegend freundlich: Daimler Truck Holding AG führte das Sextett mit einem Plus von 4,13 Prozent auf 48,94 € an und übertraf den DAX dabei deutlich. Volkswagen AG legte 2,25 Prozent auf 74,66 €, BMW 1,75 Prozent auf 59,30 € und Mercedes-Benz Group 1,85 Prozent auf 46,73 € zu — alle drei Werte lagen jedoch unter dem Gesamtmarkt, der 0,67 Prozent gewann, nur wenn man bedenkt, dass alle genannten Werte positiv schlossen, aber die individuelle Betrachtung zeigt: Volkswagen (+2,25 %), BMW (+1,75 %) und Mercedes-Benz Group (+1,85 %) lagen allesamt über dem DAX-Wochenplus von 0,67 Prozent. Continental AG schloss nahezu stabil mit einem minimalen Plus von 0,22 Prozent auf 71,86 €, was unterhalb des Gesamtmarkts lag. In der Summe präsentierte sich die Autobranche im DAX in dieser Woche mehrheitlich positiv, angeführt von Daimler Truck.

Mit dem Wochengewinn von 0,67 Prozent setzt der DAX seinen vorsichtigen Aufwärtstrend fort, auch wenn das Tempo moderat bleibt. Der Index hält sich klar oberhalb der 25.000er-Marke und zeigt keine ausgeprägten Schwächesignale, bewegt sich aber auch nicht in einem klar beschleunigten Aufwärtsmodus. Die Seitwärts-zu-leicht-aufwärts-Tendenz der vergangenen Wochen scheint sich fortzusetzen, gestützt durch selektive Stärke in Technologie und Rüstung. Für Anleger bleibt die charttechnische Orientierung anspruchsvoll: Das Wochen-Hoch bei 25.891,51 Punkten liegt als nächster relevanter Widerstandsbereich im Blick.

Die kommende Handelswoche

In der neuen Handelswoche stehen mehrere marktbewegende Termine im Fokus. Marktbeobachter richten den Blick auf aktuelle Konjunkturdaten aus dem Euroraum, darunter mögliche Einkaufsmanagerindizes und Arbeitsmarktdaten, die Hinweise auf den wirtschaftlichen Zustand der Region liefern könnten. Aus den USA stehen Daten zur Verbraucherpreisentwicklung sowie der monatliche US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls) im Kalender, die erfahrungsgemäß für erhöhte Volatilität sorgen können. Zudem dürften weitere Quartalsergebnisse großer Unternehmen die Kursbewegungen beeinflussen, nachdem SAP und andere DAX-Schwergewichte in der abgelaufenen Woche bereits für kräftige Ausschläge gesorgt haben. An der Wall Street schloss die vergangene Handelswoche mit moderaten Gewinnen: Der S&P 500 legte 0,34 Prozent auf 7.489,72 Punkte zu, der Dow Jones Industrial Average gewann 0,60 Prozent und schloss bei 52.485,03 Punkten.

Hinweis: Dieser Bericht dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Kursdaten stammen von EODHD; der Text wurde automatisiert mithilfe eines Sprachmodells erstellt.