Flaschenwurf am Münchner Ostbahnhof: 19-Jährige attackiert Partner

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Am Mittwochabend ist es in einem Schnellimbiss am Münchner Ostbahnhof zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem jungen Paar gekommen. Eine 19-jährige Münchnerin soll ihren 22-jährigen Partner aus München mit einer gefüllten Plastikflasche beworfen, geschlagen und getreten sowie am Weggehen gehindert haben.

Gegen 20:30 Uhr meldete ein 27-jähriger Zeuge der Bundespolizeiwache München-Ost einen lautstarken Streit in einem Versorgungsgeschäft im Ostbahnhof. Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen die deutsche Tatverdächtige sowie den französischen Geschädigten, beide wohnhaft in München, vor Ort an.

Nach bisherigen Ermittlungen gerieten die beiden aus bislang ungeklärter Ursache in einen Beziehungsstreit. Im Verlauf der Auseinandersetzung warf die 19-Jährige ihrem Partner eine gefüllte Plastikflasche gegen den Kopf. Darüber hinaus hielt sie ihn fest, sodass er sich nicht entfernen konnte. Zudem wird ihr vorgeworfen, den 22-Jährigen geschlagen und getreten zu haben.

Der Geschädigte erlitt nach bisherigen Erkenntnissen keine Verletzungen und benötigte keine medizinische Versorgung. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bei der Tatverdächtigen ergab keine Alkoholisierung. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurden alle Beteiligten auf freien Fuß entlassen.

Die Bundespolizei ermittelt gegen die 19-Jährige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Nötigung. Zur Aufklärung werden auch die Videoaufzeichnungen der Tatörtlichkeit ausgewertet. Die Münchnerin war bereits zuvor wegen Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten.

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