Flensburg: Polizei nimmt 40-Jährigen nach Anschlägen auf Parteibüros fest

(Symbolbild)

Nach den versuchten Brandstiftungen und Sachbeschädigungen an Parteibüros in Flensburg über das Osterwochenende hat die Polizei einen 40-jährigen Deutschen als Tatverdächtigen ermittelt. Am Donnerstag durchsuchten die Beamten seine Wohnung und stellten Beweismittel sicher.

Die Ermittlungen des Staatsschutzes der Bezirkskriminalinspektion Flensburg führten zu dem Mann, nachdem am 29. Mai eine Öffentlichkeitsfahndung veröffentlicht worden war. Mehrere Hinweise aus der Bevölkerung brachten die Ermittler auf die Spur des 40-Jährigen aus Flensburg.

Die eingegangenen Hinweise konnten durch weitere polizeiliche Ermittlungen so weit verdichtet werden, dass die Staatsanwaltschaft Flensburg beim Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss beantragte. Dieser wurde am Donnerstag (30. Mai) vollstreckt.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen fanden und sicherten die Beamten Beweismittel. Diese werden nun ausgewertet, während die Ermittlungen des Staatsschutzes weiterlaufen.

Die Anschläge auf die Parteibüros in der Flensburger Innenstadt hatten sich vom 5. bis 7. April ereignet. Dabei kam es zu mehreren Sachbeschädigungen sowie versuchten Brandstiftungen.

» Weitere Polizeimeldungen