Freiburg ändert Bebauungsplan für Sägemühle Ebnet

Der Gemeinderat Freiburg befasst sich mit einer Änderung des Bebauungsplans „Sägemühle Ebnet“ (Plan-Nr. 3-39 a) im Stadtteil Ebnet. Das Verfahren wurde vom Bauausschuss eingeleitet und soll im vereinfachten Verfahren nach Baugesetzbuch (BauGB) durchgeführt werden.

Der bisherige Plan von 1981 sah südlich der Straße Unteres Grün ein gegliedertes Mischgebiet vor: Wohnnutzung im nördlichen und westlichen Bereich, aber kein Wohnen im südlichen Bereich. Dieser südliche Teil sollte als gewerbliche Baufläche dienen. Nach Angaben der Vorlage konnte jedoch kein entsprechender gewerblicher Nutzer gefunden werden. Deshalb soll der südliche Planbereich nun ebenfalls der Wohnnutzung zugeführt werden.

Auf dem Areal einer stillgelegten Wachswarenfabrik sind 6 Hausgruppen mit insgesamt etwa 25 Reihenhäusern geplant. Jedes Reihenhaus soll rund 180 Quadratmeter Wohnfläche haben und kann in eine 120-Quadratmeter-Wohnung und eine 60-Quadratmeter-Einliegerwohnung unterteilt werden. Die zweigeschossigen Gebäude mit Steildach sollen maximal 6 Meter Traufhöhe haben. Die Parkplätze entstehen in einer gemeinsamen Tiefgarage, sodass die Wohnwege autofrei sein können.

Die Wohnanlage soll in Niedrigenergiebauweise mit Solarkollektoren für Warmwasser und Heizung errichtet werden. Regenwasser wird auf dem Grundstück versickert. Der Ortschaftsrat Ebnet hat der Änderung einstimmig zugestimmt. Die Investoren verpflichten sich zur Finanzierung der Umgestaltung des bestehenden Feuerwehrhauses im Stadtteil Ebnet (Kostenrahmen etwa 300.000 DM).

Sabine Bauer, Politikredaktion Baden-Württemberg