Gemeinderat billigt Finanzkonzept für Stadtteil Rieselfeld

Der Gemeinderat Freiburg hat die siebte Fortschreibung des Gesamtfinanzierungskonzeptes für den Stadtteil Rieselfeld gebilligt. Das Gesamtbudget für das Jahr 2003 sieht Einnahmen von 13,094 Millionen Euro und Ausgaben von 15,991 Millionen Euro vor.

Der Stadtteil entwickelt sich nach Angaben der Verwaltung weiterhin positiv. Ende Oktober 2002 waren etwa 4.770 Einwohner in Rieselfeld gemeldet. Aktuell befinden sich etwa 250 Wohnungen im Bau und etwa 190 weitere in konkreter Vorbereitung. Dabei handelt es sich überwiegend um Eigennutzungen.

Die öffentliche Infrastruktur wird kontinuierlich ausgebaut. Die vierte Kindertageseinrichtung nahm im Oktober 2002 ihren Betrieb auf. Die Clara-Grunwald-Grundschule wurde um sechs Klassenräume aufgestockt. Für 2003 sind mehrere Großprojekte geplant: der Stadtteiltreff mit Kinder- und Jugendmediothek soll im Oktober fertiggestellt werden, das Kirchenzentrum Ende 2003 oder Anfang 2004. Das Feuerwehrhaus befindet sich im Bau.

Das Gesamtbudget für die Rieselfeld-Entwicklung reduziert sich gegenüber der vorherigen Fortschreibung von etwa 10,922 Millionen auf etwa 7,084 Millionen Euro. Gründe sind die neu aufgenommene Turnhalle für die Grundschule, Kostensteigerungen bei der Versetzung eines Systemkindergartens und Anpassungen bei Personal- und Managementkosten.

Der Kreditrahmen vom Regierungspräsidium, der bis Ende 2002 20,45 Millionen Euro betrug, reduziert sich zum 1. Januar 2003 auf 15,34 Millionen Euro. Der Kreditstand lag Ende November 2002 bei etwa 11,4 Millionen Euro.

Der Gemeinderat genehmigte zudem die Übertragung nicht abgerufener Mittel auf das jeweils folgende Jahr sowie gegenseitige Deckungsfähigkeit innerhalb der Kostenhauptgruppen.

Sabine Bauer, Politikredaktion Baden-Württemberg