Der Gemeinderat Freiburg hat sich mit der Erweiterung von Sanierungsarbeiten am Lycée Turenne befasst. Im Fokus stand die statische Sanierung der Kellergeschossdecke — das ist die tragende Decke im Untergeschoss, die zur Stabilität des Gebäudes beiträgt.
Ursprünglich war diese Sanierung nur für den Altbau des Schulgebäudes geplant. Nun soll sie auf eine Teilfläche des Westflügels ausgedehnt werden. Nach den Angaben in der Vorlage (ein Beschlussdokument der Verwaltung) kann dort das gleiche statische System verwendet werden wie im Altbau.
Finanzielle Auswirkungen entstehen der Stadt dadurch nicht zusätzlich. Der Gemeinderat hatte bereits 2.200.000 DM Gesamtbudget genehmigt. Die Erweiterungsarbeiten belaufen sich auf etwa 45.000 DM für die Stahlbau- und Betonarbeiten. Hinzu kommen rund 105.000 DM für Reparatur und Renovierung im Erdgeschoss. Diese Summen liegen innerhalb des bereits bewilligten Kostenrahmens, wie die Vorlage dokumentiert.
Der Auftrag geht an die Firma Industriebau Bohlen GmbH. Das Unternehmen behält die günstigen Einheitspreise aus dem Hauptprojekt bei, was der Stadt wirtschaftliche Vorteile bringt.
Nicht Teil dieser Erweiterung ist die statische Sanierung im Bereich des ehemaligen Speisesaales. Dieser Bereich erfordert ein anderes Sanierungssystem und bleibt zurückgestellt. Für weitere Arbeiten dort ist eine separate Entscheidung des Gemeinderates erforderlich.
Sabine Bauer, Politikredaktion Baden-Württemberg