Mann wegen Spionage für ausländischen Geheimdienst angeklagt

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Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage gegen einen 53-jährigen Ukrainer aus Attendorn erhoben. Ihm wird vorgeworfen, seit November 2025 als Agent für einen ausländischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein.

Der Mann soll Informationen über einen in Deutschland lebenden Mann gesammelt haben, der sich nach Beginn des russischen Angriffskriegs den ukrainischen Streitkräften angeschlossen hatte. Diese Informationen gab er dem Geheimdienst weiter, bis er am 27. März 2026 festgenommen wurde. Die Ausspähung diente nach Ermittlungen vermutlich auch der Vorbereitung weiterer geheimdienstlicher Operationen gegen die Zielperson in Deutschland.

Der Angeschuldigte sitzt in Untersuchungshaft. Das Oberlandesgericht Düsseldorf entscheidet nun, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Geheimdienstliche Agententätigkeit ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bedroht.

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

Quelle: Pressemitteilung Justiz Nordrhein-Westfalen

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

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