Millionen-Betrug bei Karlsberg: Ermittlungen abgeschlossen

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Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat ihr Ermittlungsverfahren gegen vier Beschuldigte wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs zum Nachteil des Karlsberg-Konzerns abgeschlossen. Den Vorwurf der Razzia von September 2021 haben die Ermittlungen erhärtet.

Nach den Ergebnissen der Untersuchung rechnete ein Logistikunternehmer aus Eschweiler (NRW) einem Karlsberg-Unternehmen in Lauterecken Transportleistungen in Rechnung, die nie beauftragt oder durchgeführt worden waren. Ein Mitarbeiter des Karlsberg-Unternehmens manipulierte die Geschäftsdaten so, dass die erfundenen Leistungen echt wirken und bezahlt wurden. Von 2016 bis 2021 flossen auf diese Weise über 600.000 Euro in das Logistikunternehmen. Der Unternehmer leitete den Großteil davon an den Karlsberg-Mitarbeiter weiter und verbuchte das Geld als Beratungshonorar.

Als der Geldstrom zu auffällig wurde, holten die Beteiligten einen zweiten Unternehmer aus dem Wetteraukreis in Hessen ins Boot, der ebenfalls Scheinrechnungen für Transporte ausstellte. Im Jahr 2021 gesellte sich ein dritter Unternehmer aus Homburg hinzu, der legale und erfundene Transportleistungen abrechnet und dabei über 200.000 Euro Schaden verursachte.

Den beiden Karlsberg-Mitarbeitern und den beiden ersten Unternehmern wird gewerbs- und bandenmäßiger Betrug aufgrund eines gemeinsamen Plans vorgeworfen. Die Gewinne wurden durch Scheinrechnungen und Bargeldzahlungen unter den Beteiligten aufgeteilt.

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

Quelle: Pressemitteilung Justiz Rheinland-Pfalz

(Gerhard Schmidt, Justizredaktion Karlsruhe)

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