Mordurteil nach Bootsstreit im Kattegat rechtskräftig

justiz [Justiz]

Das Landgericht Berlin I hat einen 64-Jährigen wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Der Bundesgerichtshof verwarf nun seine Revision und machte das Urteil rechtskräftig.

Nach den Feststellungen des Gerichts war es während der Heimreise von einer Regatta vor der schwedischen Küste zu einem heftigen Streit zwischen dem Angeklagten und seinem 71 Jahre alten Freund gekommen. Dabei ging der Freund über Bord. Der Angeklagte holte ihn etwa eine Stunde später – erst auf wiederholtes Drängen zweier anderer Segler – zurück auf das Boot. Dort eskalierte der Konflikt erneut: Der Angeklagte packte seinen Freund und schlug grob auf dessen Hals und Gesicht ein. Der Angegriffene flüchtete daraufhin erneut ins Wasser und ließ sich zu dem Boot der beiden anderen Segler treiben.

Das Landgericht sah in der Tat heimtückischen Mord und verurteilte den Mann auch wegen Körperverletzung. Mit seiner Revision scheiterte er vor dem Bundesgerichtshof.

Der Bundesgerichtshof (BGH) ist das höchste deutsche Gericht für Zivil- und Strafsachen und sitzt in Karlsruhe. Seine Urteile und Beschlüsse sind für alle untergeordneten Gerichte in Deutschland bindend.

Quelle: Pressemitteilung BGH

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.