Münchner Hauptbahnhof: 50-Jähriger greift Polizisten an und verletzt drei Beamte

Das Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Ein 50-jähriger rumänischer Staatsangehöriger hat am Mittwoch im Münchner Hauptbahnhof Polizisten angegriffen und dabei drei Beamte leicht verletzt. Gegen 13:30 Uhr rückten Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei zur Bahnhofsmission aus, nachdem der Mann dort trotz eines bestehenden Hausverbots auftauchte und sich gegenüber den Mitarbeitenden aggressiv verhielt.

Der Wohnsitzlose hielt sich an dem Ort auf, obwohl ihm bereits mehrfach ein Platzverweis für den Hauptbahnhof erteilt worden war – dem er jedoch wiederholt nicht Folge leistete. Um den Platzverweis durchzusetzen, sollten die Polizisten den Mann in Gewahrsam nehmen. Doch bereits während dieser Maßnahme zeigte sich der 50-Jährige hochaggressiv und leistete erheblichen Widerstand. Er griff die eingesetzten Beamten körperlich an und versuchte zudem mehrfach, sie anzuspucken. Die Polizisten mussten unmittelbaren Zwang anwenden, um den Mann unter Kontrolle zu bringen und zur Dienststelle zu verbringen.

Drei der beteiligten Polizisten erlitten bei dem Einsatz leichte Verletzungen, blieben jedoch dienstfähig. Gegen den 50-Jährigen wird unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wird er am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt.

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