Saarland: Bodenfeuchte zeigt moderate Trockenheit im Süden, normale Verhältnisse im Norden

Die aktuelle UFZ-Dürremonitor-Karte vom 7. Juni zeigt für das Saarland ein gemischtes Bild der Bodenfeuchte im Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe. Während der nördliche Landesteil überwiegend normale bis leicht feuchte Verhältnisse aufweist, zeigen sich im südlichen Saarland moderate Dürreklassen.

Aktuelle Dürrekarte Saarland (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Saarland (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Regional differenziert sich die Lage deutlich: Der nördliche Bereich um Saarlouis und Dillingen zeigt normale Bodenfeuchteverhältnisse mit grünlichen bis hellgelben Bereichen. Im Gegensatz dazu weist der südliche Landesteil, insbesondere die Region um Saarbrücken und das angrenzende Saarpfalz-Gebiet, orange Färbungen auf, was der UFZ-Klassifikation „moderate Dürreklasse“ entspricht. Vereinzelt sind im südwestlichen Bereich auch rote Bereiche erkennbar, die auf schwere Dürreklassen hindeuten.

Die Wetterdaten der vergangenen Woche zeigen 32,6 mm Niederschlag bei moderaten Temperaturen um 14,3°C. Da die UFZ-Karte ein 14-Tage-gleitendes Mittel des träge reagierenden Gesamtbodens darstellt, sind diese jüngeren Niederschläge noch nicht vollständig in der Bodenfeuchte-Darstellung erfasst. Der Oberboden dürfte sich durch die Regenfälle bereits teilweise erholt haben.

Die moderate Dürreklasse im südlichen Saarland entspricht statistischen Ereignissen, die etwa alle zehn Jahre auftreten. Für die Landwirtschaft bedeutet dies eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Bewässerung, während die Waldbestände in den betroffenen Gebieten unter leichtem Trockenstress stehen können. Die normale Bodenfeuchte im Norden des Landes sorgt dort für unproblematische Bedingungen.

Den aktuellen Wetterbericht für Saarland finden Sie hier.