Schießerei in Hamburg-Heimfeld: Polizei fasst zwei Tatverdächtige

(Symbolbild)

Nach der Schießerei Mitte Juni im Schwarzenbergpark in Hamburg-Heimfeld hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Bei Durchsuchungen ihrer Wohnungen fanden die Ermittler zwei scharfe Schusswaffen und stellten rund 34.000 Euro sicher.

Bei dem Vorfall am 15. Juni um 12:11 Uhr in der Schwarzenbergstraße war ein 45-Jähriger schwer verletzt worden. Das Landeskriminalamt übernahm zunächst die Ermittlungen für das Gewaltdelikt, später arbeitete es zusammen mit dem Drogendezernat daran, die Täter zu identifizieren.

Die Beamten konzentrierten sich schließlich auf zwei 31 und 46 Jahre alte Türken. Sie erwirkten Durchsuchungsbeschlüsse beim Amtsgericht Hamburg für insgesamt drei Wohnungen: zwei in Hamburg-Harburg und Hamburg-Neugraben sowie eine in Seevetal-Meckelfeld in Niedersachsen.

Am Dienstag durchsuchten Einsatzkräfte des Drogendezernats, des Landeskriminalamts und Spezialeinsatzkräfte die Objekte. Neben den beiden Schusswaffen stellten sie mehrere Mobiltelefone, geringe Mengen Betäubungsmittel und insgesamt rund 34.000 Euro Bargeld sicher. Beide Verdächtige wurden vor Ort angetroffen und vorläufig festgenommen.

Nach den polizeilichen Maßnahmen kamen die beiden Männer in Untersuchungsgefängnisse nach Hamburg und Niedersachsen. Ein Haftrichter erließ einen Haftbefehl gegen den 46-Jährigen. Der 31-Jährige wurde nach Abschluss der Befragungen entlassen. Gegen beide wird wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft und Polizei forschen weiterhin nach dem oder den noch unbekannten Schützen des Vorfalls vom 15. Juni. Die Hamburger Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise haben, sich zu melden.

» Weitere Polizeimeldungen aus Hamburg Blaulicht