Baden-Württemberg startet in einen klassischen Hochsommertag: Am Sonntag, dem 28. Juni, klettern die Temperaturen von 25 auf bis zu 36 Grad, bei einem stabilen Luftdruck von 1016 hPa und keinerlei Niederschlag. Die Sonne scheint beeindruckende 11,9 Stunden, und die durchschnittliche Bewölkung liegt lediglich bei 46 Prozent. Der Wind bleibt mit bis zu 18 km/h moderat, gelegentliche Böen erreichen maximal 30 km/h. Die Luft ist mit einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von nur 37 Prozent ausgesprochen trocken, was die Hitze angenehmer erträglich macht, aber auch das Austrocknen von Haut und Schleimhäuten begünstigt. Auffällig ist die hervorragende Sichtweite von im Schnitt 56 Kilometern sowie ein Taupunkt von lediglich 14 Grad — beides typisch für trockene Hochdrucklagen mit ausgeprägtem Sommerhoch über Mitteleuropa.
Am Montag, dem 29. Juni, dreht sich das Bild spürbar: Es wird deutlich kühler, die Temperaturen erreichen nur noch 20 bis 26 Grad. Gleichzeitig zieht dichte Bewölkung auf — der Bedeckungsgrad steigt auf durchschnittlich 91 Prozent, die Sonnenscheindauer sinkt auf lediglich 4,8 Stunden. Der Luftdruck steigt leicht auf 1021 hPa, der Wind schwächt sich auf maximal 13 km/h ab, Böen bis 26 km/h sind noch möglich. Regen bleibt mit einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 23 Prozent und 0 mm Niederschlag zwar weiterhin aus, doch der Taupunkt klettert auf 18,6 Grad und die Sichtweite fällt auf 32 Kilometer — die Luft wird merklich feuchter und diesiger nach dem heißen Sonntag.
Der Dienstag, der 30. Juni, bringt bei 18 bis 28 Grad und einer Bewölkung von durchschnittlich 75 Prozent wechselhaftes, aber weitgehend trockenes Wetter — lediglich 1,3 mm Niederschlag sind bei einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 19 Prozent möglich. Mit 7,7 Sonnenstunden lockert es zwischendurch spürbar auf, der Wind bleibt mit maximal 9 km/h und Böen bis 20 km/h sehr schwach, der Luftdruck hält sich stabil bei 1021 hPa. Am Mittwoch, dem 1. Juli, verdichtet sich die Wolkendecke auf 84 Prozent, die Sonne bleibt gänzlich verborgen, und die Höchsttemperatur stagniert bei 20 Grad. Dazu sinkt die Sichtweite auf 17 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 18 Grad — leichter Regen mit 0,8 mm ist trotz einer formell niedrigen Regenwahrscheinlichkeit von 18 Prozent möglich. Insgesamt deutet die Entwicklung auf eine zunehmend trübe, feuchte Wochenmitte hin.
Wer den Sonntag im Freien verbringen möchte, sollte unbedingt auf umfassenden Sonnenschutz setzen: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und ausreichend Flüssigkeit sind bei fast 12 Stunden Sonne und bis zu 36 Grad Pflicht. Leichte, atmungsaktive Kleidung ist ideal. Ab Montag lohnt es sich, eine leichte Jacke einzupacken — die Temperaturen fallen um rund 10 Grad, und die zunehmende Bewölkung sorgt für ein trüberes Ambiente. Für Mittwoch empfiehlt sich ein Schirm als Vorsichtsmaßnahme, auch wenn die Regenmengen gering bleiben.
