Thüringen erlebt am heutigen Sonntag, dem 28. Juni, einen klassischen Hochsommertag: Die Temperaturen klettern von 25 auf bis zu 35 Grad, während der Himmel bei einer durchschnittlichen Bewölkung von gerade einmal 19 Prozent nahezu wolkenlos bleibt. Niederschlag ist praktisch ausgeschlossen — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal einem Prozent, die gemessene Regenmenge bei 0 mm. Der Wind weht mit bis zu 22 km/h, in Böen sind bis zu 37 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 43 Prozent angenehm trocken, der Luftdruck liegt stabil bei 1016 hPa. Bemerkenswert ist die hervorragende Fernsicht von durchschnittlich 48 Kilometern sowie ein Taupunkt von 15,5 Grad — beides typische Merkmale einer kräftigen, trockenen Hochdrucklage über Mitteleuropa.
Am Montag, dem 29. Juni, dreht das Wetter merklich ab: Die Höchsttemperatur sinkt auf 24 Grad, die Tiefstwerte gehen auf 19 Grad zurück — ein Temperaturrückgang von rund elf Grad gegenüber dem heutigen Maximum. Aus dem wolkenlosen Sommertag wird ein deutlich trüberer Tag, die Bewölkung steigt im Mittel auf 82 Prozent. Trotzdem bleibt es überwiegend trocken; die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 47 Prozent, und die mögliche Niederschlagsmenge beträgt 6,5 mm. Die Sonne zeigt sich nur noch für rund 3,1 Stunden. Der Wind flaut auf bis zu 13 km/h ab, Böen erreichen höchstens 24 km/h. Der Luftdruck steigt leicht auf 1022 hPa, die Sichtweite geht allerdings auf 27 Kilometer zurück — insgesamt ein deutlich unbeständigerer Tag als der heutige.
Dienstag und Mittwoch bringen weiter wechselhaftes, aber ruhiges Wetter. Am Dienstag, dem 30. Juni, lockert es wieder etwas auf: Bei einer Bewölkung von im Schnitt 71 Prozent scheint die Sonne immerhin 7,2 Stunden, die Temperaturen erreichen bis zu 26 Grad bei einem Tiefstwert von 16 Grad. Einzelne Schauer sind nicht völlig auszuschließen — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 17 Prozent, die mögliche Regenmenge bei 1,5 mm. Der Wind ist mit bis zu 9 km/h (Böen 20 km/h) kaum noch spürbar, der Luftdruck hält sich stabil bei 1022 hPa. Am Mittwoch, dem 1. Juli, zeigt sich der erste Ferientag von seiner grauen Seite: Die Temperaturen verharren den ganzen Tag bei 20 Grad, die Bewölkung steigt auf 88 Prozent, und die Sonne kommt gar nicht mehr durch. Bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 27 Prozent und 0,5 mm möglichem Niederschlag bleibt es zwar weitgehend trocken, doch die Sichtweite sinkt auf 21 Kilometer — ein trüber, schwüler Übergang in den Juli.
Für den heutigen Sonntag gilt: unbedingt Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor einpacken, denn bei fast wolkenlosem Himmel und 35 Grad ist die UV-Belastung erheblich. Wer im Freien unterwegs ist, sollte ausreichend Wasser dabei haben und die Mittagshitze möglichst meiden. Die Böen von bis zu 37 km/h können vor allem auf exponierten Lagen spürbar sein — wer Sonnenschirme oder leichte Aufbauten nutzt, sollte diese sichern. Für Montag empfiehlt sich ein leichter Schirm oder eine Regenjacke in der Tasche, auch wenn Regen keineswegs sicher ist. Zur Wochenmitte hin lohnt sich ein Mix aus kurzärmeligen Oberteilen und einer dünnen Jacke für die kühleren Morgen- und Abendstunden.
