Das Wetter in Thüringen: Trüber Sonntag mit 22 Grad und frischem Wind

Der Sonntag in Thüringen präsentiert sich bewölkt und unfreundlich: Dichte Wolken bedecken den Himmel fast vollständig, die durchschnittliche Bewölkung liegt bei 96 Prozent, und die Sonne kämpft sich nur rund 1,5 Stunden durch. Die Temperaturen klettern auf maximal 22 Grad, kühlen nachts aber auf 16 Grad ab. Trotz einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 39 Prozent und vereinzelten Tropfen mit rund 2,2 mm Niederschlag bleibt es überwiegend trocken. Der Wind weht mit bis zu 28 km/h und bringt vereinzelte Böen bis 40 km/h mit sich, was sich bei der erhöhten Luftfeuchtigkeit von 71 Prozent deutlich frischer anfühlt als die Thermometerwerte vermuten lassen. Der Luftdruck liegt stabil bei 1020 hPa — von einem kräftigen Hochdruckgebiet kann dennoch keine Rede sein, der graue Schleier bleibt der bestimmende Charakter dieses Sommertags.

Auch der Montag bringt kaum Besserung: Die Wolkendecke bleibt mit durchschnittlich 97 Prozent praktisch geschlossen, und erstmals fällt auch nennenswerter Regen — rund 4,1 mm sind zu erwarten, die Regenwahrscheinlichkeit steigt auf bis zu 51 Prozent. Die Temperaturen bewegen sich mit 16 bis 23 Grad auf ähnlichem Niveau wie am Sonntag, der Anstieg um ein Grad auf maximal 23 Grad fällt kaum ins Gewicht. Die Sonne zeigt sich mit 1,7 Stunden minimal häufiger, doch der Regen trübt jeden Aufhellungsversuch. Der Wind lässt mit bis zu 20 km/h etwas nach, Böen bis 39 km/h bleiben aber möglich. Aufmerksamkeit verdient die Sichtweite: Sie sinkt auf durchschnittlich 32 km, der Taupunkt von 14,6 Grad signalisiert feuchte, diesige Luft. Der Luftdruck fällt leicht auf 1017 hPa — ein Zeichen, dass das Wetter eher wechselhafter wird.

Der Dienstag bringt einen spürbaren Temperatursprung auf bis zu 26 Grad, während die Nacht mit 17 Grad etwas milder bleibt als an den Vortagen. Trotz klassisch sommerwärmer Luft bleibt der Himmel mit 97 Prozent Bewölkung fast vollständig bedeckt, immerhin steigt die Sonnenscheindauer auf 3,5 Stunden. Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 25 Prozent, Niederschlag ist keiner zu erwarten — doch der Wind legt wieder zu, Böen bis 48 km/h sind möglich. Der Luftdruck fällt weiter auf 1014 hPa. Der Mittwoch bleibt mit einer Spanne von 19 bis 19 Grad ungewöhnlich isothermal und bewölkt, die Sonne zeigt sich überhaupt nicht, Niederschlag bleibt mit 0 mm und nur 14 Prozent Regenwahrscheinlichkeit erneut aus. Der Wind beruhigt sich auf 15 km/h, Böen erreichen noch 30 km/h. Insgesamt deutet der leicht fallende Luftdruck auf eine weiterhin instabile, durchwachsene Wetterlage hin, ohne dass sich ein stabiler Hochdruckrücken durchsetzt.

Für den Sonntag empfiehlt sich eine windfeste Jacke, denn bei Böen bis 40 km/h und einer Luftfeuchtigkeit von 71 Prozent fühlt sich die Luft trotz 22 Grad Höchsttemperatur frisch an. Ein kompakter Regenschirm gehört vorsorglich in die Tasche. Am Montag ist er unverzichtbar: Bei über 50 Prozent Regenwahrscheinlichkeit und 4,1 mm Niederschlag sollte niemand auf ihn verzichten. Wer am Dienstag Ausflüge plant, kann die wärmsten Stunden bei bis zu 26 Grad nutzen, sollte aber wegen Böen bis 48 km/h auf Aktivitäten wie Radtouren oder Wanderungen in exponierten Lagen besonders achten. Für alle vier Tage gilt: Sommerleichte Kleidung allein reicht nicht — eine dünne Lage extra schützt zuverlässig vor dem frischen Wind.