Antrag für rauchfreie Zonen an Leipzigs Bushaltestellen

Der Stadtrat Leipzig befasst sich mit einem Antrag zur Einführung rauchfreier Zonen an der Haltestelle Raschwitzer Straße und darüber hinaus an allen Haltestellen in Leipzig. Bei einem Antrag handelt es sich um einen Vorschlag von Mitgliedern des Stadtrats, über den das Gremium abstimmt.

Der Antrag zielt darauf ab, Maßnahmen zum Schutz vor Tabakrauch an zentralen Wartepunkten des öffentlichen Nahverkehrs zu schaffen. Die Haltestelle Raschwitzer Straße wird dabei exemplarisch genannt, während die Initiative gleichzeitig eine grundsätzliche Regelung für sämtliche Haltestellen in der Stadt anstrebt.

Rauchfreie Zonen im öffentlichen Raum sind ein etabliertes Mittel in der Kommunalpolitik, um die Luftqualität an Orten mit hohem Publikumsverkehr zu verbessern und verschiedene Nutzergruppen zu schützen. An Bushaltestellen warten regelmäßig Fahrgäste, darunter Kinder, ältere Menschen und Pendler.

Das Verfahren sieht vor, dass der Antrag zunächst im Stadtrat diskutiert und anschließend abgestimmt wird. Je nach Abstimmungsergebnis könnte die Stadtverwaltung beauftragt werden, ein entsprechendes Regelwerk zu entwickeln und umzusetzen.

Ob eine Umsetzung an der Haltestelle Raschwitzer Straße als Pilotprojekt oder direkt stadtweit erfolgen könnte, wird in den Beratungen des Gremiums geklärt. Der Antrag trägt die Referenznummer VIII-A-03206.

Carsten Müller, Politikredaktion Sachsen