Der Gemeinderat hat die Um- und Ausbaumaßnahmen an der Lortzingschule genehmigt. Die Gesamtkosten betragen 1.325.000 DM laut Kostenberechnung vom 16. März 1994. Nach Abzug von erwarteten Landeszuschüssen in Höhe von etwa 217.000 DM belastet das Vorhaben den städtischen Haushalt mit 1.108.000 DM als einmalige Ausgabe. Hinzu kommen jährliche Folgekosten von 123.000 DM für Betrieb und Unterhalt.
In dem Schulgebäude sind derzeit drei Schulen untergebracht: die Grundschule, die Sprachheilschule und eine Außenstelle der Schule Hungerberg (Schule für Erziehungshilfe). Wegen steigender Schülerzahlen benötigt die Lortzing-Grundschule künftig mehr Klassenzimmer. Statt einen teuren Neubau zu errichten, einigten sich Schulverwaltungsamt und Hochbauamt auf eine neue Raumkonzeption, die alle drei Schulen einbezieht.
Nach dieser Lösung erhält die Grundschule vier zusätzliche Klassenräume sowie zwei Mehrzweckräume durch Umnutzung bestehender Flächen. Die Hungerbergschule bekommt als Ausgleich drei neue Räume im umgebauten früheren Volksbad – einen Physikraum, eine Lehrküche und einen Essensausgaberaum. Die Sprachheilschule erhält einen zusätzlichen Klassenraum. Alle drei Schulen tragen diese Lösung mit, obwohl sie auch Einschränkungen bedeutet. Das Oberschulamt hat der Konzeption zugestimmt.
Die Bauarbeiten sollen im August 1994 beginnen und bis Sommer 1995 abgeschlossen sein. Von den Gesamtkosten entfallen 1.288.000 DM auf Bauaufwand und 37.000 DM auf bewegliche Einrichtung sowie Lehr- und Unterrichtsmittel.
Sabine Bauer, Politikredaktion Baden-Württemberg