Die biometeorologische (menschliche Reaktion auf das Wetter) Situation in Berlin zeigt ab dem Nachmittag des 15. Juni einen deutlichen Umschwung. Nach unbelasteten Vormittagsstunden treten verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen auf.
Der heutige Nachmittag bringt erstmals geringe Belastungen für mehrere Körperfunktionen. Das allgemeine Befinden verschlechtert sich mit Auswirkungen auf die psychisch-geistige Leistungsfähigkeit, die Schmerzempfindlichkeit und die Konzentrationsfähigkeit. Kopfschmerzen und Migräneanfälligkeit (Neigung zu wiederkehrenden Kopfschmerzanfällen) nehmen zu, ebenso die Bereitschaft zu Depressionen und eine verminderte Schlafqualität.
Auswirkungen auf den Kreislauf
Menschen mit niedrigem Blutdruck (hypoton) müssen ab dem Nachmittag mit Beschwerden rechnen. Die Anfälligkeit für Kreislaufprobleme wie Mattigkeit und Schwindel steigt, zusätzlich erhöht sich die Kopfschmerz-Anfälligkeit. Personen mit hohem Blutdruck (hyperton) bleiben unbeeinträchtigt.
Am Vormittag des 16. Juni setzen sich die Belastungen in gleicher Intensität fort. Alle Bereiche des allgemeinen Befindens und die Kreislaufprobleme bei niedrigem Blutdruck bleiben auf geringem Niveau beeinträchtigt. Der Nachmittag des 16. Juni zeigt dann wieder Entspannung – alle Parameter normalisieren sich.
Weitere Gesundheitsbereiche
Entzündliche rheumatische Beschwerden (Gelenkentzündungen wie Rheuma) zeigen am Nachmittag des 15. Juni und am Vormittag des 16. Juni eine geringe Verstärkung. Degenerative rheumatische Leiden (verschleißbedingt wie Arthrose) und Asthma bleiben durchgehend unbeeinträchtigt. Eine thermische Belastung (Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) tritt nicht auf.
Bewegung im Freien stärkt die Abwehrkräfte, bei niedrigem Blutdruck helfen kreislaufanregende Maßnahmen während der Belastungsphasen.
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Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD). Stand: 15.06.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.