Das war die Blaulicht-Woche in Berlin: 08.06.–14.06.2026 (KW 24)

(Symbolbild)

Die Woche vom 08.06.–14.06.2026 brachte mehrere schwere Straftaten in Berlin. Ein 61-jähriger Bäcker wurde in seiner eigenen Bäckerei getötet, ein Mann starb bei einem Wohnungsbrand in Wittenau. Bei einer Großrazzia stellte die Polizei Schusswaffen und Sprengstoff sicher.

Der schwerste Vorfall ereignete sich am Dienstagabend in Wedding: Ein 61-jähriger Bäcker wurde gegen 1:15 Uhr leblos mit mehreren Stichverletzungen in seinem Geschäft in der Gerichtstraße aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei deuten die Umstände auf ein Fremdverschulden hin. Die 1. Mordkommission des Landeskriminalamts hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen übernommen und fahndet nach der unbekannten Person, die für die Tat verantwortlich sein soll. Die Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt laufen auf Hochtouren. Mehr dazu

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Wittenau ist in der vergangenen Nacht ein Mann ums Leben gekommen. Gegen 1 Uhr hatte eine Anwohnerin in der Hermsdorfer Straße ein Feuer in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses bemerkt und die Rettungskräfte gerufen. Feuerwehr und Polizei löschten das Feuer. In der betroffenen Wohnung fanden die Einsatzkräfte den toten Mann. Durch das Feuer wurde das Gebäude erheblich beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Die Bewohner des Hauses mussten ihre Wohnungen verlassen, mehrere Personen erlitten Verletzungen. Mehr dazu

Nach einem versuchten E-Scooter-Diebstahl und einer anschließenden Attacke mit Messern und Schlagstöcken hat die Berliner Polizei acht Personen festgenommen. Bei einer Durchsuchung in Lichtenberg stellten die Beamten Waffen, eine Schusswaffe, Sprengstoff und illegale Spielautomaten sicher. Der Vorfall begann am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr in der Landsberger Allee in Fennpfuhl. Kurz darauf erschienen fünf bis sechs Männer, die mit Messern und Schlagstöcken bewaffnet waren. Sie bewarfen den 32-Jährigen mit Steinen und schlugen mehrfach mit einem Schlagstock auf ihn ein. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung mit Waffen, versuchten Diebstahls sowie Verstößen gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz. Mehr dazu

In Marzahn hat ein 43-Jähriger in der vergangenen Nacht einen 39-Jährigen mutmaßlich mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Das Opfer musste notoperiert werden. Der 39-Jährige alarmierte gegen 0:30 Uhr selbst die Polizei zu seiner Wohnung in der Märkischen Allee. Dort stellten die Polizistinnen und Polizisten bei ihm eine Stichverletzung am Oberkörper fest. Der zunächst lebensbedrohlich verletzte 39-Jährige kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Mehr dazu

Bei einer groß angelegten Razzia wegen des Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung haben Berliner Ermittler in drei Stadtteilen Schusswaffen und über hundert Schuss Munition sichergestellt. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler zwei scharfe Schusswaffen mit dazugehörigen Magazinen sowie über einhundert Schuss Munition. Mehr dazu

Bei einer Schlägerei in Wedding erlitt ein 28-Jähriger eine Stichverletzung am Oberschenkel. Eine Polizistin leistete bei dem verletzten 28-Jährigen Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintraf. Der Mann kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Nach mehreren Schussabgaben in Berlin-Gesundbrunnen hat die Polizei gestern Abend einen 17-jährigen Jugendlichen vorläufig festgenommen. Gegen 22:40 Uhr alarmierte ein Anwohner die Polizei zur Kreuzung Schwedenstraße/Koloniestraße, nachdem er Schussgeräusche wahrgenommen hatte. Am Tatort entdeckten die Beamten mehrere Patronenhülsen sowie scharfe Munition. Mehr dazu Ein maskierter Mann bedrohte gegen 2 Uhr eine Mitarbeiterin eines Schnellrestaurants in Köpenick mit einer Schusswaffe und raubte die Kasse aus. Wie die Polizei berichtet, lud der Mann seine mitgebrachte Schusswaffe durch und drückte ab – der Schuss löste sich jedoch nicht. Mehr dazu Ein 19-jähriger Mann ist in Hellersdorf von mehreren Personen mit Messern angegriffen und schwer verletzt worden. Der Mann wies mehrere Stichwunden auf und wurde nach einer Notoperation stationär aufgenommen. Mehr dazu Eine 53-jährige Frau mit Kopftuch wurde in Kreuzberg fremdenfeindlich beleidigt und mit einem Messer bedroht. Eine 59-Jährige soll sie auf einem Supermarkt-Parkplatz attackiert haben. Mehr dazu

Bei einer Großrazzia gegen den illegalen Drogenhandel haben Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin mit rund 250 Polizisten aus drei Bundesländern insgesamt 16 Objekte durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen ein Drogennetzwerk, das in über 400 Fällen sogenannte Koks-Taxi-Fahrer mit Drogen beliefert haben soll. Mehr dazu

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Berlin erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

» Weitere Polizeimeldungen aus einsatz und Feuerwehreinsatz Berlin