Erste Bilanz der Börsenwoche: 13.07.–17.07.2026 (KW 29)

Die gestern zu Ende gegangene Handelswoche hinterließ beim DAX ein leichtes Minus: Der deutsche Leitindex schloss am gestrigen Freitag bei 24.830,98 Punkten und büßte damit gegenüber dem Wocheneröffnungskurs von 24.963,80 Punkten rund 0,53 Prozent ein. Die Woche verlief dabei alles andere als geradlinig — auf der Oberseite tastete der DAX das Wochenhoch von 25.204,68 Punkten ab, auf der Unterseite markierte er ein Wochentief von 24.651,34 Punkten. Die Spanne von gut 550 Punkten zwischen Hoch und Tief signalisiert eine durchaus bewegte Woche, in der Käufer und Verkäufer abwechselnd die Oberhand hatten, am Ende jedoch die skeptischeren Marktteilnehmer leicht die Oberhand behielten.

Klarer Wochengewinner im DAX war Brenntag SE mit einem Plus von 5,91 Prozent auf 59,54 €, gefolgt von Zalando SE mit 4,57 Prozent auf 27,91 € und Mercedes-Benz Group mit 3,77 Prozent auf 45,51 €. Auf der Verliererseite fiel Infineon Technologies mit einem Wochenminus von 9,06 Prozent auf 63,66 € besonders deutlich auf — der Chip-Wert gehörte damit zu den schwächsten Titeln im gesamten Index. MTU Aero Engines verlor 4,50 Prozent auf 341,70 € und Commerzbank gab 3,66 Prozent auf 36,85 € nach. Auffällig: Die Verlierer konzentrierten sich in dieser Woche auf Technologie- und Finanzwerte, während Chemie, Konsum und Teile der Industrie zulegen konnten.

Energieintensive Werte außer Automotive

BASF legte in der abgelaufenen Woche um 2,21 Prozent auf 48,545 € zu und entwickelte sich damit deutlich stärker als der Gesamtindex. Heidelberg Materials gewann ebenfalls 3,08 Prozent auf 173,95 € und zählte damit zu den klar überdurchschnittlichen Werten der Woche. Airbus hingegen gab 0,85 Prozent auf 194,28 € nach und schloss damit schwächer als der DAX-Gesamtmarkt. In der Summe lief die Gruppe der energieintensiven Werte außerhalb der Automobilbranche in dieser Woche per saldo besser als der Gesamtindex, getragen vor allem von den Aufschlägen bei BASF und Heidelberg Materials.

Automobilwerte in dieser Woche

Im DAX40 stehen mit BMW, Mercedes-Benz Group, Volkswagen, Porsche Automobil Holding, Continental und Daimler Truck sechs Werte mit Bezug zur Automobilbranche. In der abgelaufenen Woche zeigte die Gruppe ein überwiegend freundliches Bild: Mercedes-Benz Group gewann 3,77 Prozent auf 45,51 €, Volkswagen legte 3,54 Prozent auf 73,12 € zu, Daimler Truck verbuchte ein Plus von 2,21 Prozent auf 42,50 € und BMW stieg um 1,74 Prozent auf 58,54 €. Continental blieb mit 0,39 Prozent auf 72,28 € nahezu stabil. Damit entwickelte sich die Mehrzahl der Automobilwerte in dieser Woche stärker als der DAX-Gesamtindex, was angesichts des insgesamt verhaltenen Marktumfelds hervorzuheben ist.

Im größeren Bild befindet sich der DAX nach dem leichten Wochenminus weiterhin in einer Konsolidierungsphase auf hohem Niveau. Das Wochenhoch von über 25.200 Punkten zeigt, dass die Kaufbereitschaft durchaus vorhanden ist, jedoch fehlt bislang der nachhaltige Impuls, um sich dauerhaft oberhalb dieser Marke zu etablieren. Gemessen am Jahresverlauf notiert der Index noch immer in einem erhöhten Bereich, sodass die jüngste Schwäche eher als Verschnaufpause denn als Trendumkehr einzuordnen ist.

Die kommende Handelswoche

In der kommenden Handelswoche rücken mehrere Datenpunkte in den Fokus der Marktteilnehmer: Marktbeobachter achten unter anderem auf Signale aus der Geldpolitik diesseits und jenseits des Atlantiks sowie auf neue Konjunkturdaten aus Deutschland und der Eurozone. Zudem stehen weitere Quartalsergebnisse aus dem DAX und von US-amerikanischen Schwergewichten auf der Agenda, die das Stimmungsbild maßgeblich beeinflussen dürften. Daneben bleiben Entwicklungen rund um Handelsbeziehungen und Rohstoffpreise im Blick der Investoren. An der Wall Street schloss die abgelaufene Woche mit Verlusten: Der S&P 500 gab 1,19 Prozent auf 7.457,69 Punkte nach, der Dow Jones verlor 1,01 Prozent und beendete die Woche bei 52.146,42 Punkten.

Hinweis: Dieser Bericht dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Kursdaten stammen von EODHD; der Text wurde automatisiert mithilfe eines Sprachmodells erstellt.