Die Polizei in Hannover hat am Donnerstag, 15. Oktober 2026, ein großes Drogengeschäft hochgehen lassen. Bei Durchsuchungen in fünf Objekten in der Stadt Hannover, der Region Hannover und Hessisch Oldendorf beschlagnahmten die Beamten große Mengen Betäubungsmittel, zwei scharfe Schusswaffen, Bargeld, Gold und Datenträger.
Ermittelt wird gegen vier Männer und eine Frau wegen bewaffneten unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in großer Menge. Die Beschuldigten sind 30, 31, 35 und 40 Jahre alt sowie 33 Jahre alt. Alle fünf wurden vorläufig festgenommen.
Bei den Durchsuchungen sicherten die Beamten Betäubungsmittel im zweistelligen Kilobereich – darunter chemische Stoffe und Substanzen zur Drogenherstellung. Dazu kamen diverse Waffen, darunter zwei Schusswaffen.
Der 40-Jährige aus Hessisch Oldendorf und der 30-Jährige aus Hannover, der als Hauptbeschuldigter gilt, wurden am Freitag vor einen Haftrichter gebracht. Beide sitzen nun in Untersuchungshaft. Die drei weiteren Beschuldigten wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Die Durchsuchungen fanden in Wohnungen in der Walsroder Straße in Langenhagen, in der Leinaustraße in Hannover Linden-Limmer, in der Badenstedter Straße in Hannover Linden-Limmer und in zwei Einfamilienhäusern in der Hauptstraße in Hessisch Oldendorf statt.
Die Entwicklung in der Region Hannover
2024 zählte die Polizei in der Region Hannover 4.927 Rauschgiftdelikte, 2025 waren es 3.612 — 26,7 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 27,8 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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