Metrostraße: Kreuzungsumbau erst 2028 geplant

Die Bezirksvertretung 2 hat sich mit der Verkehrssituation an der Kreuzung Metrostraße / Walter-Eucken-Straße befasst. In einer Informationsvorlage (ein Dokument, das der Verwaltung Gelegenheit gibt, zu einem Thema Stellung zu nehmen) wird die aktuelle Lage dargestellt.

Die Bezirksvertretung fordert die Verwaltung auf, bis zur nächsten Sitzung am 10. März 2026 die aktuelle Planung für einen Umbau oder die Erweiterung dieser Kreuzung vorzulegen. Zudem bittet sie um kurzfristige Maßnahmen für eine verkehrssichere Situation — besonders für Schulkinder, die die Kreuzung passieren. Genannt werden dabei Probleme wie eingeschränkte Sichtverhältnisse, irreführende Verkehrsführung und fehlende Fußwege.

Die Verwaltung antwortet, dass der Knotenpunkt im Rahmen des Bebauungsplangebiets Grafental-Ost umgebaut werden soll. Die Umsetzung ist aber frühestens für 2028 vorgesehen, da zunächst Hochbaumaßnahmen im Plangebiet abgeschlossen sein müssen. Ein Investorenwechsel hat zu zeitlichen Verzögerungen geführt. Eine Ausführungsplanung liegt bereits vor.

Das erarbeitete Verkehrskonzept soll Rücksicht auf künftige Anwohner und Schulkinder nehmen. Im Plangebiet gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Die Verwaltung betont, dass die aktuelle Verkehrsregelung in der Walter-Eucken-Straße den anerkannten Regeln der Technik entspricht. Sie führt wahrgenommene Verkehrsprobleme auf Fehlverhalten einzelner Verkehrsteilnehmer zurück — sowohl im motorisierten Verkehr als auch im Fuß- und Radverkehr — nicht auf Mängel der Verkehrsführung selbst. Zur Verbesserung schlägt die Verwaltung wiederkehrende Kontrollen des Ordnungsamtes und der Polizei vor.

Maike Hiller, Politikredaktion NRW