Rentenreform bringt SPD und Union keine Wähler zurück

via dts Nachrichtenagentur

Die Rentenreform der Bundesregierung hat bislang keine positiven Auswirkungen auf die Wählerstimmung für die Koalitionsparteien gebracht. Das zeigt eine aktuelle Wahlumfrage des Instituts Insa im Auftrag der „Bild am Sonntag“.

Die SPD verliert in der neuen Erhebung einen weiteren Prozentpunkt und fällt auf 12 Prozent ab. Im Vergleich zur Bundestagswahl im Herbst 2021, bei der die Sozialdemokraten noch 16,4 Prozent erreichten, bedeutet dies einen Rückgang von mehr als vier Prozentpunkten. Die Union zeigt keine Bewegung und stagniert unverändert bei 22 Prozent.

Die AfD würde bei einer Bundestagswahl am kommenden Sonntag mit 29 Prozent die mit Abstand stärkste Kraft bleiben und gegenüber der letzten Umfrage unverändert bleiben. Die Grünen halten ihre Position bei 13 Prozent, die Linken verharren bei 10 Prozent. Die FDP könnte zwar einen Prozentpunkt auf 4 Prozent zulegen, würde damit aber weiterhin an der 5-Prozent-Hürde scheitern und nicht in den Bundestag einziehen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bleibt mit unverändert 3 Prozent ebenfalls unter der Fünf-Prozent-Marke.

Für den „Sonntagstrend“ befragte das Institut Insa insgesamt 1.204 Personen. Die Erhebung fand zwischen dem 22. und 26. Juni statt.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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