Deutschland leidet unter einer dramatischen Dürresituation: Der aktuelle UFZ Dürremonitor zeigt weite Teile des Landes in gelben bis tiefrot gefärbten Bereichen – ein Zeichen für moderate bis außergewöhnliche Dürre in den Böden. Besonders drastisch ist die Lage im Süden und Osten der Republik.

Die Karte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung offenbart ein besorgniserregendes Bild: Baden-Württemberg und Bayern sind großflächig von schwerer bis außergewöhnlicher Dürre betroffen, erkennbar an den dunkelroten Einfärbungen. Auch weite Teile Sachsens, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs zeigen kritische Bodenfeuchtewerte. Lediglich in Teilen Schleswig-Holsteins, Niedersachsens und vereinzelten Gebieten in Nordrhein-Westfalen finden sich noch gelbe Bereiche mit moderater Bodenfeuchte.
Die Niederschläge der vergangenen Woche bringen kaum Entspannung: Mit durchschnittlich 17,4 Millimetern fielen die Regenmengen viel zu gering aus, um die tieferen Bodenschichten zu erreichen. Zwar erhielten Thüringen (35,6 mm) und Mecklenburg-Vorpommern (27,7 mm) etwas mehr Regen, doch in den besonders betroffenen Bundesländern wie Berlin (5,1 mm) und Schleswig-Holstein (4,8 mm) blieben die Niederschläge weit unter dem Bedarf. Auch die Wettervorhersage für die kommenden drei Tage ist wenig hoffnungsvoll: Mit nur 4,5 Millimetern erwartetem Niederschlag deutschlandweit wird sich die Dürresituation kaum verbessern. Kurze Regenschauer reichen nicht aus, um die seit Monaten ausgetrockneten tieferen Bodenschichten wieder aufzufüllen.
Für die Landwirtschaft bedeutet diese anhaltende Trockenheit massive Probleme: Saaten können nicht richtig keimen, bestehende Kulturen leiden unter Wasserstress. Besonders Betriebe in Bayern und Baden-Württemberg stehen vor existenziellen Herausforderungen bei der Bewässerung. Auch die Natur leidet: Wälder sind durch die Trockenheit anfälliger für Schädlinge und Waldbrände, während Fluss- und Grundwasserstände kritisch niedrig bleiben. Wasserversorger mahnen bereits zu sparsamem Umgang mit der kostbaren Ressource.
Den aktuellen Wetterbericht für Deutschland finden Sie hier.
Dürreberichte nach Bundesland
- Berlin: Moderate Trockenheit trotz Mai-Regen – Bodenfeuchtigkeit bleibt angespannt
- Brandenburg: Extreme Dürre im Süden – Norden zeigt erste Entspannung
- Bremen: Moderate Dürre trotz Niederschlag – Bodenfeuchte bleibt angespannt
- Dürre-Alarm in Mecklenburg-Vorpommern: Außergewöhnliche Trockenheit im Mai 2026
- Dürre-Alarm in Ostholstein: Schleswig-Holstein zeigt extreme regionale Unterschiede im Mai 2026
- Dürre-Hotspots in NRW: Extreme Trockenheit im Bergischen Land und Sauerland – 14. Mai 2026
- Dürrealarm in Rheinland-Pfalz: Besonders kritische Lage im Rheintal – 14. Mai 2026
- Extreme Dürre in Niedersachsens Süden – UFZ-Monitor zeigt dramatische Bodenaustrocknung
- Extreme Dürre in Südbayern: Alpenvorland und Südosten kämpfen mit Wassermangel – Mai 2026
- Hamburg: Bodenfeuchte bleibt trotz Regen unzureichend – Dürresituation hält an
- Hessen: Extreme Dürre im Osten – UFZ-Monitor zeigt kritische Bodenfeuchte am 14. Mai 2026
- Saarland: Dürre-Hotspots im Osten verschärfen sich – 14. Mai 2026
- Sachsen kämpft mit schwerer Dürre – Weite Teile des Freistaats alarmierend trocken
- Sachsen-Anhalt: Anhaltende Dürre trotz moderater Niederschläge – Süden besonders betroffen
- Schwere Dürre erfasst Südosten Baden-Württembergs – Bodenseeregion besonders betroffen
- Thüringen: Extreme Dürre im Süden – UFZ warnt vor kritischer Bodentrockenheit